GESPRÄCHSTHERAPIE

Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers

In einer Welt, die sich immer schneller dreht, wird etwas Einfaches selten: dass jemand einem wirklich zuhört. Nicht nebenbei. Nicht, um gleich Ratschläge zu geben. Sondern um zu verstehen, wie es Ihnen geht – und was Sie eigentlich sagen wollen.

Genau das fehlt vielen Menschen, die in schwierigen Lebenssituationen stehen. Ein Gegenüber, das einen offenen, ruhigen Blick hat. Das mitfühlt, ohne zu bewerten. Das aushält, was Sie aussprechen, ohne es kleinreden oder lösen zu wollen.

Diese Haltung steht im Zentrum der klientenzentrierten Gesprächstherapie, die der Psychologe Carl Rogers entwickelt hat. In meiner Praxis ist sie einer meiner zentralen Ansätze und oft die Grundlage für alles Weitere.

Bild von name_ gravity aus Unsplash

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Was das für Sie bedeuten kann


Ein Raum in die Sie nichts erklären müssen
Sie kommen nicht, um etwas darzustellen oder sich zu rechtfertigen. Sie kommen, um auszusprechen, was da ist. Ohne Furcht vor Bewertung, ohne Rollenpflicht.


Ein Weg zu sich selbst
Im Gespräch entsteht oft etwas Überraschendes: Gedanken und Gefühle werden klarer, sobald sie ausgesprochen sind. Manchmal kommen Themen zum Vorschein, die im Alltag nicht den Raum hatten, sich zu zeigen.


Innere Widersprüche verstehen
Manchmal stimmt das Bild, das wir von uns haben, nicht ganz mit dem überein, was wir tatsächlich erleben. Gemeinsam können wir diese Widersprüche erkennen und einen Weg finden, sie zu verstehen und in einen Einklang zu bringen, der für Sie tragbar ist.

Eigene Wege finden, statt fertige Antworten zu bekommen
Mein Ansatz ist nicht, Ihnen Lösungen vorzugeben. Ich vertraue darauf, dass Sie in sich die Antworten tragen – und meine Aufgabe ist es, Ihnen den Raum zu geben, in dem sie auftauchen können.


Drei Grundhaltungen meiner Arbeit nach Rogers


Empathie
Ich versuche, die Welt durch Ihre Augen zu sehen. Nicht, um Ihnen zuzustimmen, sondern um wirklich zu verstehen, wie sich Ihre Situation von innen anfühlt.

Echtheit
Sie erleben in unserer Begegnung keine Rolle, sondern einen Menschen. Ich bin ehrlich und offen – auch wenn ich einmal etwas zurückspiegele, das nicht leicht zu hören ist.

Wertschätzung ohne Bedingung
Sie sind hier willkommen, unabhängig davon, was Sie mitbringen, was Ihnen widerfahren ist oder wie Sie sich gerade fühlen. Diese Haltung ist nicht Methode, sondern Grundvoraussetzung für alles, was im Gespräch entstehen kann.

Die klientenzentrierte Gesprächstherapie ist für viele Menschen ein vollständiger Weg. Wochen oder Monate ruhiger, regelmäßiger Gespräche, die Klarheit und Halt geben. 

Für andere ist sie der erste Schritt in eine systemische Arbeit, in der wir später auch mit Symbolarbeit oder Aufstellungen schauen, was unter den Worten liegt. 

Beides ist möglich – und wir besprechen im Erstgespräch in Ruhe, was zu Ihrem Anliegen passt.


Marco Lang - Heilpraktiker für Psychotherapie
Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, Psychologische Beratung und systemisches Coaching
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